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Von 4:0 zu 4:3: Marseille zittert gegen Le Havre – Genesio „sehr, sehr wütend“

Olympique Marseille führt im Vélodrome nach 55 Minuten 4:0 und rettet den Sieg nur knapp. Trainer Bruno Genesio kritisiert zwei eingewechselte junge Spieler.

Stade Vélodrome in Marseille bei einem Spiel (Archivbild)

Archivbild · Foto: Hombrey / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Olympique Marseille hat am 8. Spieltag der Ligue 1 einen 4:0-Vorsprung gegen Le Havre fast noch verspielt und am Ende 4:3 gewonnen. Egan-Riley (5.), Weah (33.), Igor Paixão (50.) und Abdelli (55.) hatten OM scheinbar sicher in Führung gebracht. Dann verkürzte Maja per Elfmeter (77.), N'Diaye (86.) und erneut Maja (89.) machten das Spiel noch einmal spannend.

Trainer Bruno Genesio war trotz des dritten Ligasiegs in Folge verärgert: „Ich bin von den jungen eingewechselten Spielern sehr enttäuscht“, sagte er laut But! Football Club, er sei „sehr, sehr wütend“. Gemeint waren Kamissoko und Abdallah. „Sie haben den Ehrgeiz, in Marseille Stammspieler zu sein“, so Genesio, „das Mindeste ist, in der Haltung Demut zu zeigen.“

Marseille, vor einem Monat noch Tabellen-17., ist inzwischen Achter und stellt mit 18 Treffern gemeinsam mit Rennes die torgefährlichste Offensive der Liga. Nächster Gegner ist der FC Toulouse.

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