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Drei Trainingsbestzeiten, keine Pole: Ferrari rätselt über Reifen und Motor

Ferrari war in allen drei Austin-Trainings vorn, im Qualifying reichte es nur zu den Plätzen vier und fünf. Leclerc nennt kalte Reifen als Grund, Hamilton sieht die Schwäche beim Motor.

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Foto: Martin Lee from London, UK / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Video: YouTube · FORMULA 1 · youtube.com

Ferrari hat beim Großen Preis der USA erneut eine Pole-Chance verpasst. Charles Leclerc hatte beide Freitagstrainings und den zweiten Qualifying-Abschnitt angeführt, Lewis Hamilton war im dritten Training am Samstag Schnellster. Im entscheidenden Q3 landeten die beiden aber nur auf den Rängen vier und fünf – Leclerc mit 0,232 Sekunden Rückstand auf Polesetter Kimi Antonelli, Hamilton 0,044 Sekunden hinter seinem Teamkollegen. Auf die erste Startreihe fehlten laut Formel1.de 0,053 Sekunden.

Leclerc sah die Ursache vor allem bei den Reifen. „Aus irgendeinem Grund fällt es unserem Auto sehr schwer, Hitze in diese Reifen zu bekommen“, zitiert ihn Formel1.de. In Q3 sei es „vielleicht ein oder zwei Grad kühler“ gewesen, zudem habe er sich auf der Aufwärmrunde schwergetan. Hamilton widersprach in Teilen: „Ich glaube, der Motor ist der einzige Bereich, in dem wir verlieren“, sagte er. Laut Formula1.com bezifferte er den Nachteil auf den Geraden gegenüber Red Bull auf drei bis vier Zehntelsekunden.

Teamchef Frédéric Vasseur richtet den Blick auf das Rennen am Sonntagabend. „Jetzt konzentrieren wir uns auf das Rennen, denn ich denke, morgen könnte es eine andere Geschichte werden“, sagte er laut GrandPrix.com (übersetzt). Auch Leclerc glaubt an eine starke Rennpace und setzt auf den Start. Hamilton räumte ein, dass Überholen in Austin schwierig sei – eine Chance sieht er in der Strategie.

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