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Nur aus Gesprächen gelernt: Dorseys Block zeigt Sprach-KI Dessa – Warnungen vor Betrug

Block hat eine Sprach-KI vorgestellt, die nur mit menschlicher Sprache trainiert wurde und gleichzeitig zuhört und spricht. Testen dürfen sie vorerst nur Sicherheitsforscher.

Archivbild: Block-Gründer Jack Dorsey bei einem Auftritt 2012

Archivbild · Foto: JD Lasica / Wikimedia Commons, CC BY 2.0 (zugeschnitten und skaliert)

Der Zahlungsdienstleister Block von Twitter-Mitgründer Jack Dorsey hat Ende der Woche die Forschungsvorschau eines Sprachmodells namens Dessa vorgestellt. Nach Angaben des Unternehmens wurde es von Grund auf nur mit menschlichen Gesprächen trainiert – ohne Text und ohne vortrainierte Modelle. Dessa verarbeitet Audio direkt, hört zu, während es spricht, wirft kurze Bestätigungen wie „yeah!“ ein, weiß, wann es unterbrechen kann, und soll Gefühle wie Sarkasmus, Lachen oder Seufzen erkennen und selbst ausdrücken.

Trainiert wurde Dessa laut Block auf einem einzigen Nvidia-System vom Typ GB200 NVL72; lokal laufen soll es schneller als in Echtzeit auf einem MacBook Pro mit M4-Max-Chip oder besser. Größe, Testergebnisse und einen Veröffentlichungstermin nannte Block nicht. Entwickelt hat das Modell ein kleines KI-Forschungslabor, zu dem frühere Mitarbeiter des Start-ups Dessa aus Toronto gehören, das Square 2020 übernommen hatte. Dorsey schrieb auf X, mit Dessa zu sprechen fühle sich an wie mit einem Menschen.

Zunächst erhält nur eine kleine Gruppe von KI-Sicherheitsforschern Zugang, um Risiken zu finden, die das Team nicht vorhergesehen hat. Die Reaktionen schwankten zwischen Begeisterung und Sorge: Mehrere Stimmen auf X warnten laut CoinDesk, eine so menschlich klingende Stimme könne Betrügern am Telefon helfen. Block setzt im Bezahldienst Square laut TechCrunch bereits Sprach-KI für Bestellungen ein.

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