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Starlink und Starshield in der Ukraine laufen wieder voll – nach einer Woche Drosselung

Selenskyj bestätigt: Das Satelliteninternet für die Front funktioniert wieder wie vor den Beschränkungen. Terminals arbeiten wieder bei über 400 km/h – wichtig für die Drohnenabwehr.

Starlink-Antenne (Symbolbild)

Symbolbild · Foto: Wikideas1 / Wikimedia Commons, CC0 (zugeschnitten und skaliert)

Die Satellitendienste Starlink und deren militärische Version Starshield funktionieren in der Ukraine wieder wie vor den Beschränkungen. Das teilte Präsident Wolodymyr Selenskyj am Samstag in einer Videobotschaft mit. „Die Geschwindigkeit ist jetzt so, wie wir sie brauchen“, sagte er. Die Wiederherstellung habe in der Nacht begonnen, am Morgen seien die Systeme bereits wieder einsatzfähig gewesen.

Mehr als eine Woche lang hatten die Terminals nur auf Objekten funktioniert, die sich mit bis zu etwa 160 Kilometern pro Stunde bewegen. Nach Angaben ukrainischer Regierungsvertreter erschwerte das das Abfangen russischer Angriffsdrohnen, einige Einsätze mussten abgesagt werden. Das Verteidigungsministerium meldete, seine Überwachung zeige nun eine stabile Verbindung bei Geschwindigkeiten über 400 km/h.

Wer die Drosselung angeordnet hatte, bleibt offen: Weder Elon Musk noch die US-Regierung übernehmen die Verantwortung, beide verweisen auf die jeweils andere Seite. Reuters hatte unter Berufung auf Quellen berichtet, die Anweisung sei aus dem Weißen Haus gekommen. Trump hatte am Freitag gesagt, falls es weiter Probleme gebe, werde er das „in Ordnung bringen“. Selenskyj dankte den Amerikanern und den Partnern für die Hilfe.

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