Ski Aggu – „Ski Aggu Musik“ im Test: Selbstironie statt Macho-Sprüche
Das Überraschungsalbum des Berliner Rappers mit der Skibrille steht auf Platz 1 der deutschen Album-Charts. Der Musikexpress lobt die hohe Gagdichte.
Foto: Moiyeah / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Video zur Single: YouTube · aggu31 · youtube.com
Single: Verschwommen
Ski Aggu hat am 16. Oktober ohne lange Vorankündigung sein neues Album „Ski Aggu Musik“ veröffentlicht. Ende 2025 hatte er eine Pause für Work and Travel in Australien angekündigt, im April 2026 meldete er sich mit der Single „Geld“ zurück. In dieser Woche stieg die Platte auf Platz 1 der Offiziellen Deutschen Album-Charts ein – laut GfK Entertainment sein drittes Nummer-eins-Album nach „Denk mal drüber nach…“ und „Wilmersdorfs Kind“.
Musikexpress-Kritikerin Rebecca Spilker nennt Ski Aggu „einen unzuverlässigen Erzähler“, dessen ironische Selbstinszenierung zum Konzept gehört. Am Vorgängeralbum hatte sie noch sexistische Zeilen kritisiert, nun erkennt sie mehr Selbstironie und Humor: „Das neue Werk weist eine hohe, selbstironische Gagdichte auf“. Die Hardtekk-Tracks stehen im Mittelpunkt, Songs wie „Hä?“ und „384 Tage“ bringen andere Farben und Stimmungen ins Spiel.
Im Song „Verschwommen“ mit Ericson geht es laut watson um Liebeskummer und Sehnsucht nach dem Sommer. Das Video zeigt das offizielle Musikvideo auf Ski Aggus YouTube-Kanal aggu31.
