Iran: Keine US-Kriegsschiffe im Persischen Golf – „unter keinen Umständen“
Generalstabschef Abdollahi droht, Iran könne jedes Schiff in der Region treffen. Huthi greifen Aden an, Brent-Öl kostet so viel wie seit April nicht mehr.

Archivbild · Foto: NASA / Wikimedia Commons, Public domain (zugeschnitten und skaliert)
Iran will US-Kriegsschiffe „unter keinen Umständen und zu keiner Zeit“ in den Persischen Golf lassen. Das sagte der Generalstabschef der Streitkräfte, Ali Abdollahi, am Samstag laut Staatsmedien. Iran könne jedes Schiff in der Region ins Visier nehmen. „Der US-Präsident kann nur davon träumen, dass seine Soldaten und sein Militär wieder in den Persischen Golf einlaufen“, so Abdollahi.
Die Drohung fällt in eine Phase, in der US-Präsident Donald Trump neue Angriffe erwägt. Bei einer Kundgebung in Florida hatte er am Freitag gesagt, die USA könnten „noch ein Epic Fury“ machen – so hieß die massive Bombenkampagne zu Kriegsbeginn im Februar. Ein Vertreter der Revolutionsgarden nannte die US-Drohungen „größtenteils für den Medienkonsum“ bestimmt.
Die Spannungen erfassen die ganze Region. Die Huthi im Jemen erklärten, sie hätten einen Marinestützpunkt und ein Militärlager in der Hafenstadt Aden angegriffen. Der Ölpreis der Sorte Brent stieg auf rund 117 Dollar je Barrel, den höchsten Stand seit April, nachdem die Revolutionsgarden neue Angriffe und Minentreffer bei Tankern nahe der Straße von Hormus gemeldet hatten. Unabhängig bestätigt sind diese Angaben nicht.
