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Orkantief „Manja“ kommt in der Nacht der Zeitumstellung – Sturmflut in Hamburg möglich

Der DWD warnt vor Orkanböen über 118 km/h in den Bergen. In Hamburg droht eine Sturmflut, die Schnellfähren nach Helgoland bleiben im Hafen.

Sturmflut am Hamburger Fischmarkt (Archivbild)

Archivbild · Foto: Minderbinder / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Nach Sturmtief „Luise“, das am Freitag mehrere Menschen verletzte, zieht in der Nacht zum Sonntag das Orkantief „Manja“ vom Nordatlantik heran. Der Deutsche Wetterdienst erwartet in Berglagen Orkanböen ab 118 km/h, in der Deutschen Bucht schweren Sturm; auf Helgoland erreicht der Wind Stärke 11. Am Abend können einzelne Gewitter an der Küste Sturmböen bis gut 100 km/h bringen.

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie rechnet von Sonntag bis Montag mit deutlich erhöhten Wasserständen. In Hamburg könnte eine Sturmflut den tiefer gelegenen Teil des Fischmarkts überfluten. Die Schnellfähren nach Helgoland fahren am Wochenende nicht, die Halligen werden Sonntag und Montag nicht angesteuert. Im Hochschwarzwald sind bis zu 70 Liter Regen pro Quadratmeter möglich.

„Der Sonntag ist dann, abgesehen vom Südosten, ein windiger bis stürmischer Tag“, sagte DWD-Meteorologe Thore Hansen der dpa. Köln und Aachen raten, Wälder und Parks zu meiden, in Erfurt bleiben die Friedhöfe geschlossen. Zugleich endet die Sommerzeit: Um 3 Uhr werden die Uhren auf 2 Uhr zurückgestellt. Am Montag soll der Wind nachlassen.

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