Track-Limits-Chaos in Austin: Mehr als 200 Verstöße im Freitagstraining
Auf dem Circuit of the Americas verloren die Fahrer am Freitag reihenweise Rundenzeiten wegen Überschreitens der Streckenbegrenzung. Vor dem Qualifying wächst die Sorge vor gestrichenen Runden.

Symbolbild · Foto: mrlaugh (Flickr) / Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0 (zugeschnitten und skaliert)
Die Streckenbegrenzung wird beim Großen Preis der USA zum großen Thema. Laut RacingNews365 wurden in den beiden Freitagstrainings 207 Runden wegen Track-Limits-Verstößen gestrichen. Das Portal F1ingenerale zählte 79 Meldungen im ersten und 129 im zweiten Training. Am häufigsten betroffen waren demnach Alexander Albon (21) und Lando Norris (18), besonders oft fielen Kurve 12 am Ende der langen Geraden und die letzte Kurve 20 auf. Auch Max Verstappen verlor im ersten Training seine schnellste Runde – wegen Kurve 19.
WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli sieht die Ursache vor allem bei den Fahrern. „Die Track-Limits-Verstöße entstehen hauptsächlich durch Fehler“, sagte der Mercedes-Pilot laut RacingNews365 (übersetzt). Der grüne Bereich an manchen Kurvenausgängen sei „sehr griffig“ und verleite dazu, weit hinauszutragen. Die FIA versuche nach seinen Worten, die weißen Linien zu verbreitern.
Für das Qualifying am Samstagabend droht damit ein Lotteriespiel. „Die Track Limits werden morgen im Qualifying ein entscheidender Faktor sein, denn wir haben heute viele gestrichene Runden gesehen“, sagte Aston-Martin-Botschafter Pedro de la Rosa laut Formula1.com (übersetzt). George Russell berichtete, er habe eine Runde durch Track Limits verloren und in der nächsten einen großen Rutscher im ersten Sektor gehabt.
