Motorstrafen in Austin: Bortoleto muss ans Ende, Colapinto und Lindblad rutschen zurück
Drei Fahrer starten beim Großen Preis der USA weiter hinten: Audi-Pilot Gabriel Bortoleto wird um 20 Plätze zurückversetzt, Franco Colapinto um zehn und Arvid Lindblad um fünf.

Archivbild · Foto: Liauzh / Wikimedia Commons, CC BY 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Die Rennkommissare in Austin haben am Freitag drei Gridstrafen wegen zusätzlicher Antriebskomponenten ausgesprochen. Am härtesten trifft es Gabriel Bortoleto: Audi baute bei dem Brasilianer laut Formula1.com den vierten Energiespeicher und das vierte Steuergerät der Saison ein, beides über dem erlaubten Kontingent. Das ergibt 20 Startplätze Strafe. Da bei mehr als 15 Plätzen ohnehin ein Start vom Ende des Feldes vorgeschrieben ist, dürfte Bortoleto von ganz hinten ins Rennen gehen. Ebenfalls getauschte Teile wie Verbrennungsmotor und Turbolader lagen im Rahmen.
Alpine-Pilot Franco Colapinto wird um zehn Plätze zurückversetzt, weil er sein viertes Steuergerät bekam. Arvid Lindblad von den Racing Bulls erhält fünf Plätze Strafe für seinen sechsten Verbrennungsmotor – erlaubt sind vier. Wie GrandPrix.com betont, handelt es sich um Strafen für den Einsatz zusätzlicher Komponenten, nicht für Fahrfehler. Die endgültige Startaufstellung hängt vom Qualifying ab.
Bortoleto zeigte sich im Training dennoch zufrieden mit dem Audi-Update. „Das Wissen, dass wir eine Startplatzstrafe bekommen, versetzt uns in eine etwas andere Lage“, sagte er laut Formula1.com (übersetzt). Im zweiten Training wurde er Elfter. Colapinto kündigte an, man werde im Qualifying „alles geben, um so weit vorn wie möglich zu starten“.
