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Diesel bei rund 2,23 Euro: Spritpreise bleiben trotz Steuersenkung hoch

Seit 1. Oktober ist die Energiesteuer auf Benzin und Diesel um 14 Cent je Liter gesenkt, doch die Preise bleiben hoch. Der ADAC sieht die Entlastung nicht vollständig weitergegeben.

Archivbild (2026): Preistafel einer Aral-Tankstelle in Leipzig

Archivbild · Foto: Roy Zuo / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Diesel kostete am Abend des 19. Oktober im bundesweiten Schnitt rund 2,228 Euro je Liter, Super E10 rund 2,091 Euro. Das zeigen Daten des Portals kraftstoffbilliger.de, das auf die an das Bundeskartellamt gemeldeten Preise zurückgreift. Im September lag der Monatsdurchschnitt laut ADAC bei 2,386 Euro für Diesel und 2,266 Euro für E10.

Vom 1. Oktober bis 31. Dezember 2026 ist die Energiesteuer auf Benzin und Diesel um 14 Cent je Liter gesenkt; mit der geringeren Mehrwertsteuer beziffert die Bundesregierung die Entlastung auf etwa 17 Cent. Die Maßnahme kostet rund 2,5 Milliarden Euro. Der ADAC erklärte am 7. Oktober, die Senkung sei bei E10 nicht vollständig weitergegeben worden. Kartellamtspräsident Andreas Mundt sagte, die Behörde könne bei Hinweisen auf Verstöße eingreifen; geopolitisch verursachte Preissteigerungen ließen sich durch das Kartellrecht jedoch nicht unmittelbar verhindern.

Grund für die hohen Preise bleibt der Iran-Krieg mit Risiken für Tanker in der Straße von Hormus; Rohöl der Sorte Brent kostete am 19. Oktober rund 110 Dollar je Barrel. Seit April dürfen Tankstellen ihre Preise nur noch einmal täglich um 12 Uhr anheben. Laut ADAC-Auswertungen ist Tanken kurz vor Mittag oft am günstigsten.

Dieser Beitrag dient der Information und ist keine Rechts-, Steuer-, Finanz- oder medizinische Beratung. Angaben mit dem genannten Datenstand.

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