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Fettleber: Mayo-Clinic-Studie unterscheidet fünf eigenständige Subtypen

Die metabolische Fettlebererkrankung ist womöglich nicht eine Krankheit, sondern fünf. Manche Formen hängen mit Übergewicht und Diabetes zusammen, andere mit vererbten genetischen Unterschieden.

Symbolbild: Illustration einer menschlichen Leber

Symbolbild · Foto: NIAID / Ryan Kissinger / Wikimedia Commons, Public domain (zugeschnitten und skaliert)

Forschende der Mayo Clinic haben gemeinsam mit der Virginia Tech die metabolische Fettlebererkrankung (MASLD, früher nicht-alkoholische Fettleber genannt) in fünf Subtypen unterteilt. Ausgewertet wurden Daten von mehr als 4.600 Patientinnen und Patienten mit MASLD-Diagnose; die Studie erschien in der Fachzeitschrift Nature Communications. Nach Angaben der Autoren ist fast 30 Prozent der Erwachsenen weltweit betroffen.

Laut der Studie hängen einige Subtypen eng mit Adipositas und Diabetes zusammen, andere werden vor allem von vererbten genetischen Unterschieden angetrieben. Gerade die genetischen Formen schreiten häufiger zu schweren Leberschäden fort – auch bei Menschen ohne typische Stoffwechsel-Risikofaktoren. Die Subtypen waren zudem mit Depression, Schlafapnoe und Migräne verknüpft; die Autoren betonen, dass dies keinen ursächlichen Zusammenhang belegt.

„Sobald man diese Subtypen trennt, kann man beginnen, Behandlungen auf die Biologie abzustimmen, die die Krankheit tatsächlich antreibt“, sagte Co-Studienleiterin Shulan Tian von der Mayo Clinic. Die Daten stammen aus der Tapestry-Studie der Klinik mit Erbgutdaten von mehr als 100.000 Teilnehmenden. Die Studie liefert keine individuellen Empfehlungen; Fragen zur eigenen Gesundheit gehören in die ärztliche Sprechstunde.

Dieser Beitrag dient der Information und ist keine Rechts-, Steuer-, Finanz- oder medizinische Beratung. Angaben mit dem genannten Datenstand.

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