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Lebensmittel in der EU 34 Prozent teurer als 2021 – Bulgarien nur beim Essen kaum billiger

Laut Eurostat-Daten, ausgewertet von Euronews, sind Lebensmittel in der EU 34 Prozent teurer als im August 2021. Bulgarien ist insgesamt das billigste EU-Land, beim Essen aber nur 7 Prozent unter dem Schnitt.

Symbolbild: Obst in einem kleinen Lebensmittelladen in Sofia

Symbolbild · Foto: Sharon Hahn Darlin / Wikimedia Commons, CC BY 2.0 (zugeschnitten und skaliert)

Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke in der Europäischen Union sind zwischen August 2021 und August 2026 um 34 Prozent gestiegen. Das zeigen Eurostat-Daten, die Euronews Business ausgewertet hat. Demnach ist die Menge an Lebensmitteln, die sich vom Brutto-Mindestlohn kaufen lässt, in Frankreich um 4 Prozent, in Spanien um 5 Prozent und in Malta um 6 Prozent gesunken, in den meisten anderen untersuchten Ländern dagegen gestiegen. Steuern, Miete und andere Ausgaben sind dabei nicht berücksichtigt.

Beim allgemeinen Preisniveau bleibt Bulgarien das günstigste EU-Land: Nach Eurostat-Schnelldaten für 2025 liegen die Verbraucherpreise dort bei 63 Prozent des EU-Durchschnitts, gefolgt von Rumänien (65 Prozent) und Polen (73 Prozent). Am teuersten in der EU ist Dänemark mit 140 Prozent.

Bei Lebensmitteln sieht es anders aus. Hier liegt Bulgarien bei rund 93 Prozent des EU-Schnitts, ist also nur etwa 7 Prozent günstiger. Tschechien und Polen kommen auf 90 Prozent, die Slowakei auf 83 und Rumänien auf 80 Prozent. Am teuersten sind Lebensmittel in Luxemburg (122 Prozent), Dänemark (121) und Irland (116), so die vom bulgarischen Statistikamt NSI veröffentlichten Eurostat-Daten.

Dieser Beitrag dient der Information und ist keine Rechts-, Steuer-, Finanz- oder medizinische Beratung. Angaben mit dem genannten Datenstand.

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