Modehaus Garhammer: Mehr Umsatz trotz Großumbau – Gewinn sinkt um fast 15 Prozent
Das niederbayerische Modehaus Garhammer in Waldkirchen hat 2025 seinen Umsatz um 1,9 Prozent auf 39,1 Millionen Euro gesteigert. Für 2026 rechnet es mit einem leichten Minus.

Archivbild · Foto: Aconcagua / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 (zugeschnitten und skaliert)
Das Modehaus Garhammer aus Waldkirchen in Niederbayern hat im Geschäftsjahr 2025 trotz eines umfangreichen Umbaus mehr umgesetzt. Die Erlöse stiegen um 1,9 Prozent auf 39,1 Millionen Euro, wie aus dem im Unternehmensregister veröffentlichten Jahresabschluss hervorgeht. Das Unternehmen bezeichnete das Plus angesichts der Bauarbeiten, die in der zweiten Jahreshälfte 2025 begannen, als „besonders positiv“. Laut TextilWirtschaft wurde das Haus über 15 Monate hinweg umgebaut.
Der Jahresüberschuss ging dagegen von 1,62 auf 1,38 Millionen Euro zurück, ein Minus von knapp 15 Prozent. Garhammer begründet das mit periodenfremden Aufwendungen und vorübergehend höheren Nebenkosten des Umbaus; das Ergebnis bewege sich „in einem soliden Rahmen“. Die TextilWirtschaft führt den Rückgang auf den Start der Großbaustelle zurück und beschreibt die wirtschaftliche Lage des Unternehmens insgesamt als gut und stabil.
Für 2026 erwartet die Geschäftsführung trotz schwieriger Konjunktur „eine moderate, aber stabile Geschäftsentwicklung“. Der Umsatz soll um ein bis drei Prozent sinken – wegen baubedingter Einschränkungen bis zum Abschluss des Umbaus Mitte September und weil im Vorjahr ein Räumungsverkauf zusätzlich Umsatz gebracht hatte. Das Ergebnis dürfte leicht unter dem Vorjahr liegen.
