Hutmacher Philip Treacy geehrt: amfAR-Gala in London sammelt 2,2 Millionen Dollar
Bei der amfAR-Gala in London erhielt Philip Treacy einen Preis und versteigerte spontan einen Maßhut. Rita Ora wechselte im Lauf des Abends vom Kopfschmuck zum Tüllrock.

Symbolbild · Foto: Olga / Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0 (zugeschnitten und skaliert)
Die zweite amfAR-Gala in London fand am 16. Oktober im Hotel The Chancery Rosewood statt, mit Black-Tie-Dresscode. Die Stiftung für Aids-Forschung nahm nach eigenen Angaben 2,2 Millionen Dollar ein. Geehrt wurden der irische Hutmacher Philip Treacy mit dem Award of Excellence und Schauspieler Jeremy Irons mit dem Award of Inspiration. amfAR-Chef Kyle Clifford überreichte Treacy den Preis; Edward Enninful, Mitgründer von EE72, hielt die Laudatio auf Irons und erinnerte daran, dass dieser 1991 bei den Tony Awards als Erster eine Aids-Schleife vor der Kamera trug.
Treacy sagte laut amfAR, die Anerkennung einer Organisation, die seit 40 Jahren Leben rette, sei für ihn demütigender als alles andere. Anschließend bot er überraschend einen maßgefertigten Hut als Auktionslos an. Versteigert wurden außerdem unter anderem ein Auftragswerk der Künstlerin Chloe Wise und ein Porträt von Elizabeth Taylor, der Gründungsvorsitzenden von amfAR International.
Musikalisch eröffnete Jamie Miller den Abend, Rita Ora beschloss ihn mit Hits wie „Anywhere“. Laut Daily Mail kam Ora zunächst in einem übergroßen Blazer und mit auffälligem Kopfschmuck. Beim Verlassen der Gala zeigte sie einen blauen Satin-BH zu einem hellgelben Tüllrock mit rotem Gürtel – ein an Schneewittchen erinnerndes Ensemble –, dazu einen glatten Bob, große schwarze Sonnenbrille und Plateauschuhe.
