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Erzeugerpreise steigen um 6,7 Prozent – Heizöl fast doppelt so teuer wie vor einem Jahr

Die Preise der Hersteller in Deutschland sind im September so stark gestiegen wie seit März 2023 nicht mehr. Treiber ist die Energie: Mineralölprodukte kosteten gut die Hälfte mehr als vor einem Jahr.

Raffinerie in Köln-Godorf (Symbolbild)

Symbolbild · Foto: CEphoto, Uwe Aranas / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 (zugeschnitten und skaliert)

Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lagen im September um 6,7 Prozent über dem Vorjahresmonat. Das teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag mit. Im August hatte die Rate bei 4,6 Prozent gelegen, Volkswirte hatten 6,3 Prozent erwartet. Es ist der stärkste Anstieg zum Vorjahresmonat seit März 2023. Gegenüber August stiegen die Preise um 1,9 Prozent.

Energie verteuerte sich binnen eines Jahres um 14,9 Prozent. Mineralölprodukte kosteten 51,3 Prozent mehr, leichtes Heizöl sogar 91,8 Prozent und Kraftstoffe 48,6 Prozent. Erdgas in der Verteilung lag 15,0 Prozent, Strom 8,2 Prozent über dem Vorjahr.

Ohne Energie stiegen die Erzeugerpreise nur um 3,2 Prozent. Vorleistungsgüter verteuerten sich um 6,4 Prozent, Verbrauchsgüter wurden 1,8 Prozent billiger. Erzeugerpreise gelten als Frühindikator für die Verbraucherpreise, weil Änderungen meist an Handel und Kunden weitergegeben werden.

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