Paukenschlag in Frankfurt: Sportvorstand Krösche auf eigenen Wunsch freigestellt
Eintracht Frankfurt trennt sich mit sofortiger Wirkung von Markus Krösche. Der Aufsichtsrat folgte seinem Wunsch einstimmig. Vorstandschef Axel Hellmann übernimmt seine Aufgaben übergangsweise.

Archivbild · Foto: Patrik Meyer / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Eintracht Frankfurt hat Sportvorstand Markus Krösche mit sofortiger Wirkung freigestellt. Der Aufsichtsrat der Eintracht Frankfurt Fußball AG gab seinem Wunsch am Sonntagabend in einer außerordentlichen Sitzung einstimmig statt. Sein Vertrag läuft bis zum 30. Juni 2028 und besteht laut Klub „angepasst fort“. Einzelheiten nannte der Verein nicht. Übergangsweise übernimmt der Vorstandsvorsitzende Axel Hellmann auch die Aufgaben des Sportvorstands.
Krösche begründete seinen Schritt mit dem Wunsch nach Veränderung: Er habe „seit einiger Zeit das Gefühl entwickelt, dass ich eine Veränderung brauche“. Der Klub könne von einem neuen Impuls profitieren. Er wolle die Frage vor der anstehenden Mitgliederversammlung klären, um sich dort persönlich verabschieden zu können.
Präsident und Aufsichtsratschef Mathias Beck würdigte den Manager: Krösche habe den Klub in den vergangenen Jahren „entscheidend geprägt“. In Krösches gut fünf Jahren gewann die Eintracht die Europa League und qualifizierte sich für die Champions League.
