WBC-Präsident Sulaimán reist trotz Sicherheitslage zu Canelo gegen Mbilli nach Riad
Mauricio Sulaimán will Ende Oktober nach Riad fliegen: Es wäre „unverantwortlich“, mexikanische Boxer und Offizielle dort allein zu lassen. Der Kampf bleibt angesetzt.

Archivbild · Foto: Oleksandr Chemykos / Wikimedia Commons, CC BY 2.0 (zugeschnitten und skaliert)
Der Präsident des World Boxing Council (WBC), Mauricio Sulaimán, wird beim Kampf von Saúl „Canelo“ Álvarez gegen Christian Mbilli am 31. Oktober in Riad dabei sein. Bei der wöchentlichen WBC-Pressekonferenz „Martes de café“ sagte er laut Infobae: „Höchstwahrscheinlich werde ich Ende des Monats nach Riad reisen.“
Es sei „ein sehr kompliziertes Thema“, so Sulaimán, „was man hört, ist, dass der Kampf weiterhin stattfindet“. Er halte es für „völlig unverantwortlich“, wenn mexikanische Boxer, Punktrichter, Ringrichter und Vertreter dort seien und er selbst fernbleibe. „Gebe Gott, dass sich alles regelt“, sagte er mit Blick auf die Angriffe auf den Flughafen von Riad.
Laut Turki Alalshikh, Berater am saudischen Königshof und Organisator des Abends, hat Canelo ihm versichert, er werde in Riad boxen, „egal was passiert“. Von Canelos offiziellen Kanälen gibt es laut Infobae bislang keine eigene Stellungnahme. Es geht um Mbillis WBC-Titel im Supermittelgewicht.
