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China startet Jobinitiative gegen die Folgen von KI für den Arbeitsmarkt

Peking will neue KI-Berufe schneller anerkennen und Hunderte Berufsstandards überarbeiten. Die Wirkung von KI auf die Beschäftigung solle aktiv angegangen werden.

Titelgrafik: China reagiert mit neuer Initiative auf die Folgen von KI für den Arbeitsmarkt

Grafik: TERRA WORLD NEWS (eigene Darstellung nach den genannten Quellen)

Chinas Ministerium für Personal und soziale Sicherheit hat am 10. Oktober eine Initiative angekündigt, mit der das Land auf die Folgen von künstlicher Intelligenz für den Arbeitsmarkt reagieren will. China werde die Auswirkungen von KI und anderen neuen Technologien auf die Beschäftigung aktiv angehen, sagte Vizeminister Li Zhong nach Angaben der Nachrichtenagentur Xinhua.

Geplant ist ein festes Verfahren, um neue Berufe zu erkennen – vor allem in den Bereichen KI, Digitalwirtschaft, klimafreundliche Wirtschaft und moderne Dienstleistungen. Im laufenden Fünfjahresplan bis 2030 sollen mehr als 200 nationale Berufsstandards neu geschaffen oder überarbeitet werden. In den vergangenen fünf Jahren nahm China 72 neue Berufe in sein offizielles Verzeichnis auf, darunter KI-Trainer, seit Jahresbeginn kamen elf hinzu.

Nach Ministeriumsangaben entstanden von Januar bis September 10,52 Millionen neue Arbeitsplätze in den Städten, 87,7 Prozent des Jahresziels. Die Arbeitslosenquote in den Städten lag in den ersten acht Monaten im Schnitt bei 5,2 Prozent. Die chinesische KI-Kernindustrie setzt laut Regierung mehr als 1,2 Billionen Yuan um.

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