SK hynix plant Schritte für Aktionäre – Bericht: Sonderdividende von 12 Milliarden Dollar
Der Speicherchip-Hersteller will am Mittwoch mit den Quartalszahlen Maßnahmen für Aktionäre vorstellen. Laut einer Zeitung erwägt er eine Sonderdividende aus dem Verkauf seiner Kioxia-Anteile.

Symbolbild · Foto: ITEagle Europe - Sebastiaan Broekhoven / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Der südkoreanische Speicherchip-Hersteller SK hynix will am Mittwoch zusammen mit seinen Zahlen für das dritte Quartal Maßnahmen zugunsten seiner Aktionäre bekanntgeben. Das Unternehmen erklärte nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters, es prüfe verschiedene Möglichkeiten, nannte aber keine Einzelheiten.
Die Zeitung Dong-A Ilbo berichtete am Montag, SK hynix erwäge eine Sonderdividende von rund 16 Billionen Won, umgerechnet etwa 12 Milliarden Dollar. Finanziert werden solle sie mit Gewinnen aus dem Verkauf der Beteiligung am japanischen Speicherhersteller Kioxia, der früher in diesem Jahr abgeschlossen wurde. SK hynix hatte 2018 über ein von Bain Capital geführtes Konsortium rund 4 Billionen Won in Kioxia investiert. Bestätigt ist der Bericht nicht.
Bereits im August hatte SK hynix angekündigt, eigene Aktien für 40 Billionen Won zurückzukaufen und einzuziehen sowie mehr als die Hälfte des freien Cashflows der Jahre 2025 bis 2027 an die Aktionäre auszuschütten. Investoren drängen SK hynix und Samsung, mehr von den Rekordgewinnen mit KI-Speicherchips abzugeben. Am Montag legte die Aktie leicht zu, während der Gesamtmarkt nachgab; Samsung legt seine Quartalszahlen am Donnerstag vor.
