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„Null finanzieller Ertrag“: Apollo-Ökonom sieht außerhalb der Tech-Riesen keinen KI-Nutzen

Torsten Slok, Chefvolkswirt von Apollo Global Management, findet bei US-Großkonzernen jenseits der Tech-Branche keine Anzeichen für höhere Produktivität durch künstliche Intelligenz.

Archivbild: Das Solow Building in Manhattan, Sitz von Apollo Global Management

Archivbild · Foto: King of Hearts / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 (zugeschnitten und skaliert)

Torsten Slok, Chefökonom des Finanzinvestors Apollo Global Management, hat die sogenannten „S&P 493“ untersucht – die Unternehmen des US-Aktienindex S&P 500 ohne Alphabet, Amazon, Apple, Meta, Microsoft, Nvidia und Tesla. Sein Befund laut TechCrunch: Gewinnmargen und Umsatz pro Beschäftigtem verlaufen flach, Belege für einen Produktivitätsschub durch KI gebe es nicht. Die Technologie habe den US-Unternehmen außerhalb der Tech-Branche „null finanziellen Ertrag“ gebracht, schreibt Slok.

Slok bezweifelt, dass Firmen außerhalb der Tech-Branche „immer billigere Intelligenz“ in höheres Umsatzwachstum und bessere Margen verwandeln können. KI möge ein großartiger Rechner sein, im Geschäftsleben aber sei Intelligenz vor allem Urteilsvermögen. KI verstehe weder Verantwortung noch Vertrauen, Unternehmenskultur, ungeschriebene Regeln, ethische Abwägungen oder Fairness – Faktoren, die Reputationsrisiken prägen und letztlich Umsatzwachstum und Margen bestimmen.

Auch andere Studien hatten zuletzt keine nennenswerten Produktivitätsgewinne durch KI festgestellt, schreibt TechCrunch. Das Portal weist darauf hin, dass Apollo früher Eigentümer von TechCrunch war.

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