Alkoholverbot an Bahnhöfen: Bahn erwischt in einer Woche rund 5.000 Menschen
Seit dem 15. Oktober ist Alkoholkonsum an allen DB-Bahnhöfen verboten. Die Bahn zieht eine erste positive Bilanz – Bahnchefin Palla: „Die klare Ansage wirkt.“

Symbolbild · Foto: Clic / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
In der ersten Woche nach Inkrafttreten des bundesweiten Alkoholkonsumverbots an Bahnhöfen hat die Deutsche Bahn rund 5.000 Menschen beim Trinken erwischt. Die DB bestätigte einen entsprechenden Bericht der „Bild“. Das Verbot gilt seit dem 15. Oktober an allen Bahnhöfen des Konzerns einschließlich der Bahnsteige und soll die Stationen sicherer und sauberer machen.
Das Sicherheitspersonal spricht zunächst Ermahnungen aus. Die meisten Betroffenen seien kooperativ gewesen und hätten den Alkohol weggepackt; nur in wenigen Einzelfällen seien Hausverbote nötig gewesen. Bahnchefin Evelyn Palla sagte der „Bild“: „Die klare Ansage wirkt.“ Und weiter: „Wir wollen sichere und saubere Bahnhöfe.“
Ausgenommen sind Gastronomiebetriebe in den Bahnhöfen. In den Zügen bleibt Alkohol grundsätzlich erlaubt, in den Bistros der Fernzüge wird er sogar verkauft. Ausnahmen können zudem dort gelten, wo Bahnhofsgebäude nicht der DB gehören.
