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Merz und Steinmeier brechen am Montag getrennt nach Asien auf

Der Bundespräsident reist zum Staatsbesuch nach China, der Kanzler wenige Stunden später nach Singapur, Japan und Südkorea. Es ist Merz’ bislang längste Auslandsreise.

Friedrich Merz (Archivbild)

Archivbild · Foto: President Of Ukraine / Wikimedia Commons, CC0 (zugeschnitten und skaliert)

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) reisen am Montag zeitgleich, aber getrennt nach Asien. Steinmeier tritt einen viertägigen Staatsbesuch in China an, seinen zweiten dort. Für Donnerstag ist eine Grundsatzrede an der Peking-Universität geplant, am Tag darauf Treffen mit Staatschef Xi Jinping und Ministerpräsident Li Qiang.

Steinmeier will nach dpa-Angaben fairen Handel, den Abbau von Handelsungleichgewichten und Chinas internationale Rolle ansprechen. China solle seine Beziehungen zu Russland nutzen, um zu einem Ende des Kriegs in der Ukraine beizutragen.

Merz startet wenige Stunden nach Steinmeier zu seiner bislang längsten Auslandsreise als Kanzler. Stationen sind Singapur, wo er eine außenpolitische Rede halten will, Japan und Südkorea; dort stehen die Asien-Pazifik-Konferenz der deutschen Wirtschaft und ein Besuch an der Grenze zu Nordkorea an. Mit einer großen Wirtschaftsdelegation will er Partnerschaften verbreitern und Abhängigkeiten verringern. Aus Regierungskreisen hieß es, beide Reisen hingen nicht direkt zusammen.

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