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Angriff auf Tschernihiw: Ein Toter, 25 Verletzte – Drohnen legen Moskaus Flughäfen lahm

Russland greift die nordukrainische Stadt am Tag an. Moskau stoppt Flüge an vier Airports, Moldau weist nach einem Drohnenabsturz einen russischen Diplomaten aus.

Symbolbild: Beschädigtes Kinder- und Jugendzentrum in Pryluky (Oblast Tschernihiw) nach einem russischen Raketenangriff am 7. Oktober 2026

Symbolbild · Foto: State Emergency Service of Ukraine / Wikimedia Commons, CC BY 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Bei einem russischen Angriff auf die nordukrainische Stadt Tschernihiw ist am Freitag nach Angaben der Behörden ein Mann getötet worden; mindestens 25 Menschen wurden verletzt. Gegen 13.40 Uhr Ortszeit war Luftalarm ausgelöst worden; die Luftwaffe meldete kurz darauf Drohnen und einen Marschflugkörper vom Typ Banderol. Laut Stadtrat wurden zwei private Unternehmen getroffen. Die Polizei dokumentiert die Schäden als mutmaßliches Kriegsverbrechen. Am selben Nachmittag stellte Russlands Luftfahrtbehörde Rosawiazija wegen eines ukrainischen Drohnenangriffs den Flugbetrieb an den vier Moskauer Flughäfen Scheremetjewo, Domodedowo, Wnukowo und Schukowski vorübergehend ein. Bürgermeister Sergej Sobjanin meldete 17 abgeschossene Drohnen. Kiew äußerte sich zunächst nicht.

Im Nachbarland Moldau stürzte nach Polizeiangaben eine russische Drohne vom Typ Geran rund 100 Meter von einem Wohnhaus im Dorf Chiștelnița ab. Präsidentin Maia Sandu gab daraufhin bekannt, dass ein Mitarbeiter der russischen Botschaft zur unerwünschten Person erklärt wurde. „Russlands Krieg bringt weiterhin Leben in Moldau in Gefahr“, erklärte sie. An der Front sieht sich Kiew derweil im Aufwind: Seine Soldaten hätten seit Herbstbeginn mehr Gebiet befreit, als Russland erobert habe, sagte Selenskyj laut Al Jazeera. Das US-Institut für Kriegsstudien (ISW) verzeichnet seit dem 1. September einen ukrainischen Nettogewinn von 241 Quadratkilometern.

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