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Wahlkampf in Florida: Trump wirbt in Fort Myers für Donalds und Moody

Elf Tage vor den Midterms hat Präsident Trump in Fort Myers für die Republikaner Byron Donalds und Ashley Moody geworben. Faktenprüfer von PolitiFact nahmen Aussagen der Redner unter die Lupe.

Archivbild: Der Kongressabgeordnete Byron Donalds spricht bei der AmericaFest in Phoenix (2025)

Archivbild · Foto: Gage Skidmore / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

US-Präsident Donald Trump hat elf Tage vor den Kongress- und Gouverneurswahlen in Florida für seine Partei geworben. Bei einer Kundgebung in der Alico Arena der Florida Gulf Coast University in Fort Myers unterstützte er am Freitag den Kongressabgeordneten Byron Donalds, der Gouverneur werden will, und Senatorin Ashley Moody, die ihren Sitz verteidigt. „Das ist der freie Staat Florida, in den Menschen kommen, um vor Kommunisten zu fliehen, und nicht, um sie zu wählen“, sagte Trump laut PolitiFact. Gouverneur Ron DeSantis empfing ihn am Flughafen. Floridas Republikaner-Chef Evan Power erklärte: „Jede Wahl zählt. Jetzt geht es nur noch um die Wahlbeteiligung.“ In Florida läuft bereits die vorzeitige Stimmabgabe.

Donalds tritt gegen den Demokraten David Jolly an, Moody gegen die Demokratin Angie Nixon. Das Faktencheck-Portal PolitiFact prüfte Aussagen der Redner: Donalds’ Vorwurf, Jolly habe früher das Ende des Abtreibungsurteils Roe v. Wade gewollt und wolle es nun wiederherstellen, bewertete es als zutreffend; Jolly hat den Kurswechsel eingeräumt. Moodys Aussage, Nixon wolle unter anderem die Polizei kaputtsparen und Nichtbürger wählen lassen, nannte PolitiFact irreführend. Moody bezog sich auf Nixons Mitgliedschaft bei den Democratic Socialists of America; Nixon teilt nach eigenen Angaben nicht alle Positionen der Gruppe und fordert kein Wahlrecht für Nichtbürger.

Trumps Behauptung, Jolly wolle Florida zu einem „Zufluchtsstaat“ für Migranten machen, ordnete PolitiFact ohne abschließende Bewertung ein: Jolly will Vereinbarungen von Behörden mit der Einwanderungspolizei nicht landesweit vorschreiben, lokalen Behörden aber offenlassen. DeSantis sagte bei der Kundgebung, die Republikaner hätten bei den registrierten Wählern inzwischen einen Vorsprung von 1,5 Millionen. Die Rede ist Teil einer Wahlkampftour: Zuvor war Trump in Texas, Oklahoma, Iowa und South Carolina, am Samstag will er in Georgia und am Sonntag in Michigan auftreten. Gewählt werden am 3. November das gesamte Repräsentantenhaus, ein Drittel des Senats und zahlreiche Gouverneure.

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