Mercury Prize 2026: Raye gewinnt mit „This Music May Contain Hope“
Die britische Sängerin setzte sich in Newcastle gegen Paul McCartney, Olivia Dean, Florence + The Machine und Suede durch. Der Preis ist mit 25.000 Pfund dotiert.

Archivbild · Foto: Raph_PH / Wikimedia Commons, CC BY 2.0 (zugeschnitten und skaliert)
Die britische Sängerin Raye hat den Mercury Prize 2026 gewonnen. Ausgezeichnet wurde ihr zweites Album „This Music May Contain Hope“, wie die Veranstalter am Donnerstagabend in Newcastle upon Tyne bekanntgaben. Die Verleihung fand nach Angaben des Rolling Stone UK in der Utilita Arena statt – bereits zum zweiten Mal im Nordosten Englands, nachdem der Preis 2025 London verlassen hatte. Der Preis ist mit 25.000 Pfund dotiert; auf der Shortlist standen zwölf Alben.
Raye setzte sich gegen eine prominente Konkurrenz durch: Nominiert waren unter anderem Paul McCartney, Olivia Dean, Dave, Florence + The Machine, Suede, Jade und Nia Archives. Die Jury, zu der unter anderem Jeff Smith und Jamie Cullum gehörten, lobte laut Stereogum „die Größe, die Struktur, den Ehrgeiz und den schieren Charme“ des Albums. Raye zeige „echte Fantasie und Bandbreite“ darin, was ein Album sein könne. Während der Gala spielte sie den Song „I Hate The Way I Look Today“.
Das im März 2026 erschienene Album stieg laut ITV News auf Platz eins der Charts ein. Zu den Singles gehören „Where Is My Husband!“ und „Click Clack Symphony“, an der Filmkomponist Hans Zimmer mitwirkte. Im Vorjahr hatte Sam Fender den Preis für „People Watching“ erhalten.
