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Klage gegen die BBC: Richterin verpflichtet Trump zur Aussage bis 11. Dezember

In seiner Zehn-Milliarden-Dollar-Klage gegen die BBC muss Trump bis 11. Dezember unter Eid aussagen. Sonst drohen Sanktionen – bis zur Abweisung der Klage.

Archivbild: Das BBC-Hauptgebäude Broadcasting House in London

Archivbild · Foto: Paul Gillett / Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0 (zugeschnitten und skaliert)

Eine US-Bundesrichterin in Miami hat Präsident Donald Trump verpflichtet, sich bis zum 11. Dezember in seiner Verleumdungsklage gegen die BBC befragen zu lassen. Erscheint er nicht, drohen laut der Anordnung von Magistrate Judge Enjoliqué Lett Sanktionen, die bis zur Abweisung der Klage reichen können. Die Beweisaufnahme endet am 18. Dezember.

Trump verlangt zehn Milliarden Dollar wegen der Dokumentation „Trump: A Second Chance“. Die BBC hat eingeräumt, dass Passagen seiner Rede vom 6. Januar 2021 so zusammengeschnitten wurden, dass der Eindruck entstand, er habe direkt zu Gewalt aufgerufen. Der Sender entschuldigte sich, Generaldirektor und Nachrichtenchef traten zurück – den Vorwurf der Verleumdung weist die BBC aber zurück.

Nach Darstellung der BBC sagte Trump einen vereinbarten Termin am 16. Oktober unter Verweis auf Angelegenheiten von nationaler Bedeutung ab und will die Befragung auf Januar 2027 verschieben. Trumps Anwälte zeigten sich offen für einen späteren Termin, falls auch der Prozessplan verschoben wird. Zudem wehren sie sich gegen eine Befragung des früheren Sonderermittlers Jack Smith, den die BBC vorgeladen hat.

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