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Horner räumt ein: Red Bull setzte Rennleiter Masi im Abu-Dhabi-Finale 2021 unter Druck

Fast fünf Jahre nach dem umstrittenen WM-Finale von 2021 gibt Ex-Red-Bull-Teamchef Christian Horner zu, Rennleiter Michael Masi per Funk bedrängt zu haben – und zeigt auf Mercedes-Chef Toto Wolff.

Christian Horner, damals Teamchef von Red Bull Racing, bei einem Auftritt in Tokio (Archivbild)

Archivbild · Foto: UK in Japan- FCO / Wikimedia Commons, CC BY 2.0 (zugeschnitten und skaliert)

Christian Horner hat erstmals öffentlich eingeräumt, beim Saisonfinale 2021 in Abu Dhabi gezielt Druck auf den damaligen Rennleiter Michael Masi ausgeübt zu haben. In seinem neuen Buch „Drive“ schreibt der frühere Red-Bull-Teamchef laut Crash.net und GPFans: „I decided to apply some more pressure on race control.“ Nach dem Unfall von Nicholas Latifi hatte die Rennleitung zunächst mitgeteilt, dass die überrundeten Autos zwischen Max Verstappen und Lewis Hamilton nicht zurückrunden dürfen.

Horner funkte daraufhin an Masi: „Come on, Michael, we need to get this race going; why aren't we getting these lapped cars out the way?“ Kurz darauf durften die fünf Autos zwischen den beiden Titelrivalen doch vorbeifahren, Verstappen überholte Hamilton in der letzten Runde und wurde erstmals Weltmeister. Im „High Performance“-Podcast verteidigte Horner sein Vorgehen: „It wasn't our fault.“

Zugleich wirft Horner Mercedes vor, mit dem direkten Kontakt zum Rennleiter begonnen zu haben. Ihm sei erst in Barcelona in jenem Jahr klar geworden, dass Toto Wolff direkt mit Masi spreche – „You're putting pressure on the referee here“, habe er damals gedacht. Laut Motorsport-Total räumt Horner auch ein, dass Hamilton an jenem Tag das schnellere Auto hatte, und lobt dessen faires Verhalten nach dem Rennen.

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