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Jeansmarke True Religion prüft Verkauf – Bewertung von fast einer Milliarde Dollar

Der Eigentümer der US-Jeansmarke True Religion lotet laut Reuters einen Verkauf aus. Die zweimal insolvente Marke könnte fast eine Milliarde Dollar wert sein.

Geschäft von True Religion in einem Einkaufszentrum (Archivbild)

Archivbild · Foto: Mike Mozart from Funny YouTube, USA / Wikimedia Commons, CC BY 2.0 (zugeschnitten und skaliert)

Die US-Jeansmarke True Religion prüft einen Verkauf. Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Insider berichtet, erwägt Eigentümer ACON Investments entweder einen kompletten Verkauf oder den Verkauf einer Minderheitsbeteiligung. Die Marke könnte demnach mit fast einer Milliarde US-Dollar bewertet werden. ACON arbeite dafür mit der Bank JPMorgan zusammen, der Prozess sei noch in einem frühen Stadium. True Religion, ACON und JPMorgan wollten sich nicht äußern.

Seit der Übernahme durch ACON hat sich das jährliche Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) laut Reuters fast verdoppelt und nähert sich 150 Millionen Dollar. Der Jahresumsatz liegt bei knapp 550 Millionen Dollar. ACON hatte im Dezember 2024 gemeinsam mit SB360 Capital Partners, einer Gesellschaft der Familie Schottenstein, die Mehrheit übernommen. SB360-Chef Jay Schottenstein ist zugleich Vorstandschef von American Eagle Outfitters.

True Religion wurde 2002 in Los Angeles als Premium-Jeansmarke gegründet und war für seine „Super T“-Nähte bekannt. 2017 und 2020 meldete das Unternehmen Insolvenz an. Inzwischen verkauft es günstigere Jeans und ein breiteres Sortiment; Denim macht laut Konzernchef Michael Buckley nur noch 35 bis 40 Prozent des Umsatzes aus. Die Marke betreibt rund 60 Läden, langfristig sollen es 150 werden. Sitz ist El Segundo in Kalifornien.

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