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Weniger Methan aus dem Schafmagen: Textile Exchange zeichnet Modemarke Theory aus

Bei der Konferenz von Textile Exchange in Vancouver hat Theory einen Preis für ein Wollprojekt erhalten: Ein Futterzusatz senkte den Methanausstoß von Merinoschafen um 43 Prozent.

Merinoschafe auf einer Weide (Symbolbild)

Symbolbild · Foto: Bernard Spragg. NZ from Christchurch, New Zealand / Wikimedia Commons, Public domain (zugeschnitten und skaliert)

Die Non-Profit-Organisation Textile Exchange hat bei ihrer Jahreskonferenz in Vancouver ihre Climate and Nature Impact Awards vergeben. Die Konferenz fand im Oktober im Vancouver Convention Center statt. Den Preis für Zusammenarbeit mit globaler Wirkung erhielt die Modemarke Theory, die zu Fast Retailing gehört, gemeinsam mit der australischen Congi Farm, dem Unternehmen Sea Forest und der italienischen Wollweberei Botto Giuseppe.

In ihrem Pilotprojekt bekamen 2.000 Merinoschafe 120 Tage lang den Futterzusatz SeaFeed. Der Methanausstoß aus der Verdauung sank laut FashionUnited um 43 Prozent, rund 54,5 Tonnen CO2-Äquivalent wurden vermieden. Die Wolle floss in Theorys Kollektion „Regal Wool“ für Frühjahr 2026. Theorys Nachhaltigkeitschef Gonzalo Pertile nannte die Ergebnisse „ermutigend“. Ausgezeichnet wurden außerdem Jabir Karat von Green Worms für Abfallkreisläufe, Amitabh Singh von Amiha Agro für regenerativen Baumwollanbau und das Recycling-Netzwerk rund um Circulose.

Den Preis für den Abbau wirtschaftlicher Hürden bekam Pur für seine Programme für regenerative Wolle: Seit 2020 unterstützte das Unternehmen 16 Erzeuger auf fast 17.000 Hektar und brachte 350.000 US-Dollar an direkten Mitteln auf. Hannah Crone von Pur sagte, Erzeuger sollten „nicht die Kosten und das Risiko der Umstellung tragen müssen“. Textile-Exchange-Chefin Claire Bergkamp sagte, die Gewinner zeigten, was möglich sei, wenn Innovation, Zusammenarbeit und gemeinsamer Wille zum Wandel zusammenkämen.

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