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Razzia in Ramallah: Journalisten verletzt – Netanjahu warnt Autonomiebehörde

Israelische Truppen durchsuchten auch Büros palästinensischer NGOs. Im Gazastreifen tötete ein Luftangriff einen Menschen, ein Vierjähriger erlag früheren Verletzungen.

Archivbild: Wohnhäuser in Ramallah, 2024

Archivbild · Foto: أمين / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Bei einem israelischen Militäreinsatz in Ramallah und al-Bireh sind am Dienstag nach palästinensischen Angaben mehrere Journalisten verletzt worden. Ein Korrespondent von Palestine TV wurde laut der Agentur Wafa von einer Blendgranate an der Hand getroffen, ein Reporter von Sky News Arabia durch Splitter am Bein; AFP sprach von vier verletzten Journalisten. Das Gesundheitsministerium meldete zudem ein durch scharfe Munition verletztes Kind. Soldaten durchsuchten laut Al Jazeera Büros mehrerer palästinensischer Nichtregierungsorganisationen.

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagte in einem Video, Israel bereite sich auf ein Szenario vor, in dem sich Kräfte der Palästinensischen Autonomiebehörde gegen Israel wenden; westlich des Jordans werde es keine arabische Armee geben. Im Gazastreifen tötete laut Rettungskräften ein Luftangriff auf ein Fahrzeug in Gaza-Stadt einen Menschen, in az-Zawayda starb ein Vierjähriger an Verletzungen von einem Angriff drei Wochen zuvor. Die israelische Armee erklärte, bei Angriffen in den vergangenen Tagen seien fünf Kämpfer des Islamischen Dschihad und der Hamas getötet worden.

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