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China verurteilt drei Mitglieder eines Betrugsclans aus Myanmar zum Tode

Ein Gericht in Fujian sprach die Urteile gegen den Wei-Clan, der im Norden Myanmars Betrugszentren betrieb. Insgesamt wurden 61 Mitglieder verurteilt.

Grafik: China verurteilt drei Mitglieder eines Betrugsclans aus Myanmar zum Tode

Grafik: TERRA WORLD NEWS (eigene Darstellung nach den genannten Quellen)

Ein Gericht in Quanzhou in der ostchinesischen Provinz Fujian hat drei Mitglieder des sogenannten Wei-Clans aus dem Norden Myanmars zum Tode verurteilt, darunter dessen Anführer. Drei weitere erhielten lebenslange Haft, 55 Komplizen Haftstrafen zwischen drei Jahren und drei Monaten und 24 Jahren, wie AFP und die „South China Morning Post“ berichteten. Insgesamt wurden 61 Mitglieder verurteilt. Der Clan zählt laut SCMP zu den berüchtigten „vier Familien“ im Norden Myanmars.

Laut Gericht betrieb die Gruppe Telekommunikationsbetrug, Drogenhandel, illegale Casinos und Zwangsprostitution; mindestens zwei chinesische Staatsbürger wurden ermordet. Der Staatssender CCTV nannte den Clan die „gewalttätigste kriminelle Kraft im Norden Myanmars“, er habe 14 große Betrugskomplexe in der Region Kokang betrieben. Die Einnahmen beliefen sich demnach auf mehr als 12,2 Milliarden Yuan, rund 1,8 Milliarden Dollar.

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