US-Kampfjet stoppt Handelsschiff im Golf von Oman – Putin übermittelt Irans Position
Das US-Militär hat ein Schiff außer Gefecht gesetzt, das trotz Blockade einen iranischen Hafen verlassen hatte. Iran meldet einen Tanker auf einer Mine. Moskau übermittelte Teherans Sicht an Trump.

Archivbild · Foto: Official U.S. Navy Page from United States of America MC3 Jamie V. Cosby/U.S. Navy / Wikimedia Commons, Public domain (zugeschnitten und skaliert)
Ein US-Kampfflugzeug hat nach Angaben des US-Zentralkommandos (CENTCOM) am Samstag das unter panamaischer Flagge fahrende Handelsschiff M/V Ocean Molica im Golf von Oman mit einer Präzisionswaffe manövrierunfähig gemacht, ohne die Besatzung zu verletzen. Das Schiff hatte kurz zuvor einen iranischen Hafen verlassen. Seit Beginn der Blockade am 14. Juli seien vier Handelsschiffe außer Gefecht gesetzt, 135 zur Umkehr gezwungen und zehn mutmaßliche Tanker der „Schattenflotte“ zerstört worden, so CENTCOM.
Irans Revolutionsgarden teilten laut iranischen Staatsmedien am Samstag mit, in der Straße von Hormus sei ein Öltanker auf eine Seemine gelaufen, explodiert und in Brand geraten. Unabhängig bestätigt ist das nicht. Energietransporte aus dem Persischen Golf sind durch den Krieg, der im Februar mit Angriffen der USA und Israels auf den Iran begann, stark beeinträchtigt.
Der Kreml erklärte unterdessen, Wladimir Putin habe Trump bei ihrem Telefonat am Freitag die Sicht des Iran auf ein mögliches Friedensabkommen übermittelt. Wie Trump reagierte, ließ Moskau offen. Auf die Frage, ob der Angriff auf den Flughafen Riad sein Versprechen ändere, den Iran vor den Kongresswahlen nicht anzugreifen, sagte Trump: „Nun, wir werden es uns ansehen.“
