„Menschlicher Fehler“: FIA räumt Panne im Sprint-Qualifying von Singapur ein
Nach der Rotphase in SQ1 fehlte der Overtake-Modus, dann war er nur 27 Sekunden aktiv. Die FIA spricht von menschlichem Fehler, Carlos Sainz ist empört.
Foto: Liauzh / Wikimedia Commons, CC BY 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
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Die FIA hat einen Fehler der Rennleitung im Sprint-Qualifying von Singapur eingeräumt. Nach einer Unterbrechung wegen Trümmerteilen in SQ1 war der Overtake-Modus, der den Autos in der Qualifikation zusätzliche elektrische Leistung gibt, nicht verfügbar. Als das bemerkt wurde, schaltete man ihn in der letzten Minute für 27 Sekunden ein und danach wieder aus.
Die FIA erklärte, dieser „bedauerliche menschliche Fehler“ habe sich je nach Zeitpunkt der Runde auf die Leistung bestimmter Autos ausgewirkt; SQ2 und SQ3 seien nicht betroffen gewesen. Williams-Pilot Carlos Sainz, in SQ1 ausgeschieden, kritisierte: „Die Hälfte der Autos fuhr ihre Runden mit einem um eine halbe Sekunde schnelleren Motor als die anderen.“
Laut Sky Sports lehnte die Rennleitung einen Antrag von Williams ab, alle Teams in SQ2 weiterkommen zu lassen. Aston Martin verlangte Aufklärung. Am Ergebnis änderte sich nichts: Max Verstappen behielt die Sprint-Pole vor George Russell und Charles Leclerc, eine Untersuchung wegen gelber Flaggen blieb ohne Strafe.
