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Tödlicher Lkw-Unfall auf der Trakia: Staatsanwaltschaft will Fahrer in Haft sehen

Nach dem Unfall vom 3. Oktober mit einem Toten kam der Lkw-Fahrer gegen 5000 Euro Kaution frei. Die Staatsanwaltschaft Sliwen legt Beschwerde ein, am Montag entscheidet das Berufungsgericht.

Autobahn Trakia in Bulgarien (Symbolbild)

Symbolbild · Foto: Hakuna.Matata / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Die Bezirksstaatsanwaltschaft Sliwen ficht die Freilassung eines Lkw-Fahrers nach dem schweren Unfall auf der Autobahn Trakia an. Am 3. Oktober war der Sattelzug bei Kilometer 267 in Richtung Burgas nach Angaben der Ermittler unter Verstoß gegen Verkehrsregeln in drei Autos gefahren, die auf dem Standstreifen standen. Ein Mensch starb, zwei weitere wurden verletzt.

Das Bezirksgericht Sliwen hatte am 5. Oktober eine Kaution von 5000 Euro als Sicherungsmaßnahme festgesetzt. Dem Fahrer wird fahrlässige Tötung sowie mittelschwere Körperverletzung zweier Menschen vorgeworfen. Für ihn gilt die Unschuldsvermutung. Über die Beschwerde der Staatsanwaltschaft verhandelt das Berufungsgericht Burgas am Montag. Die Begründung des Protests nennt der Bericht nicht.

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