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Satzführung reicht nicht: Struff verliert Brüssel-Finale gegen Griekspoor

Jan-Lennard Struff hat seinen zweiten ATP-Titel knapp verpasst. Der 36-Jährige unterlag in Brüssel Tallon Griekspoor nach gewonnenem ersten Satz mit 6:4, 3:6, 4:6 – springt aber in der Weltrangliste auf Platz 47.

Tallon Griekspoor bei den DC Open 2023 (Archivbild)

Archivbild · Foto: Hameltion / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Jan-Lennard Struff ist im Finale des ATP-Turniers in Brüssel knapp gescheitert. Der Sauerländer gewann am Sonntag den ersten Satz gegen den Niederländer Tallon Griekspoor, verlor dann aber nach 2:02 Stunden mit 6:4, 3:6, 4:6. Die Entscheidung fiel laut ATP Tour beim Stand von 4:4 im dritten Satz, als Griekspoor Struffs Aufschlag durchbrach. Griekspoor schlug 19 Asse und gewann 84 Prozent der Punkte nach seinem ersten Aufschlag, Struff kam auf 17 Asse.

Für den 30-jährigen Griekspoor ist es der vierte Titel auf der ATP-Tour und der erste seit Mallorca im Juni 2025. Er drehte im Turnierverlauf zum dritten Mal in Folge einen Satzrückstand und baute die Bilanz gegen Struff auf 4:0 aus. „Ich weiß nicht, wie es heute zu meinen Gunsten ausgegangen ist“, sagte er (übersetzt).

Struff, der zuvor Topfavorit Arthur Fils geschlagen hatte, bestritt sein erstes Finale auf Hartplatz und sein erstes Endspiel seit seinem Titel in München 2024. In der neuen Weltrangliste verbessert er sich um elf Plätze auf Rang 47.

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