Weniger Touristen in Europa: Moncler stagniert im dritten Quartal, Stone Island wächst
Der Daunenjacken-Konzern setzte von Juli bis September 605,5 Millionen Euro um – währungsbereinigt so viel wie im Vorjahr. In Europa, Nahost und Afrika sank der Umsatz der Marke Moncler um acht Prozent.

Symbolbild · Foto: Deerpeter / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Die Moncler-Gruppe ist im dritten Quartal nicht gewachsen. Der Umsatz lag bei 605,5 Millionen Euro und damit zu konstanten Wechselkursen auf Vorjahresniveau. Nach neun Monaten steht ein Plus von sechs Prozent zu konstanten und drei Prozent zu aktuellen Kursen, der Umsatz erreichte 1,895 Milliarden Euro. Gebremst wurde das Geschäft vor allem durch schwächere Ausgaben von Touristen in Europa.
Die Kernmarke Moncler setzte im Quartal 499,6 Millionen Euro um, ein Minus von einem Prozent. In der Region Europa, Nahost und Afrika fiel der Umsatz um acht Prozent, in Asien stieg er um fünf und in Amerika um zwei Prozent. Das Geschäft in den eigenen Läden ging um zwei Prozent zurück. Ende September betrieb Moncler 305 eigene Geschäfte, sieben mehr als Ende Juni.
Besser lief es bei Stone Island: Die Marke wuchs im Quartal um fünf Prozent auf 105,9 Millionen Euro, getragen von Asien und Amerika. Die Branche bewege sich weiterhin in einem äußerst komplexen Umfeld, erklärte Remo Ruffini, Executive Chairman der Gruppe. Es sei entscheidend, Disziplin zu wahren und sich langfristig auf die Markenstrategie zu konzentrieren.
