Berlins neuer Senat: Jarasch und Graf droht laut taz das Aus – viele neue Gesichter
Bei Grünen, Linken und SPD wird bereits über Senatsposten spekuliert. Laut taz soll bei den Grünen eine Kommission entscheiden – Ex-Senatorin Jarasch gilt als kaum noch gesetzt.

Symbolbild · Foto: Michielverbeek / Wikimedia Commons, CC BY 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Noch laufen in Berlin erst die Vorbereitungen für Koalitionsverhandlungen zwischen Linken, Grünen und SPD – doch die Frage, wer im neuen Senat sitzen könnte, beschäftigt die Parteien bereits. Nach einem Bericht der taz vom Donnerstagabend dürfte die frühere Grünen-Spitzenkandidatin und Ex-Senatorin Bettina Jarasch kaum in die Landesregierung zurückkehren. Über die grünen Senatsposten soll demnach eine vierköpfige Kommission entscheiden; auch Spitzenkandidat Werner Graf könnte leer ausgehen.
Bei der SPD will Innensenatorin Iris Spranger laut dem Bericht im Amt bleiben, als möglicher Konkurrent um das Ressort gilt Ex-Fraktionschef Raed Saleh. Franziska Giffey dürfte dem neuen Senat demnach nicht mehr angehören. Die Linke könnte nach taz-Informationen mit Wenke Christoph das Stadtentwicklungsressort besetzen und interessiert sich zudem für Justiz und Finanzen. Wie die Senatsposten verteilt werden, ist noch offen.
Linken-Chefin Elif Eralp strebt einen Koalitionsvertrag bis Jahresende an. Voraussetzung ist, dass ein Linken-Parteitag am 31. Oktober der Aufnahme von Koalitionsverhandlungen zustimmt. Der neue Senat könnte dem Bericht zufolge im Januar 2027 sein Amt antreten.
