Vierkampf vor Austin: Mercedes sieht seinen Vorsprung aufgebraucht
Sechs Siege zum Saisonstart, jetzt „ein echter Kampf“: Mercedes rechnet in Austin mit Ferrari, McLaren und Red Bull. Die Quali-Abstände der vergangenen Rennen liegen nur noch Hundertstel auseinander.
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Vor dem Großen Preis der USA in Austin warnt Mercedes vor einem engen Vierkampf an der Spitze. Kommunikationschef Bradley Lord sprach laut GrandPrix.com nach dem jüngsten Dreierpack von einem „real fight on our hands“; Technikdirektor Simone Resta sagte, das Team könne nicht mehr davon ausgehen, auf jeder Strecke das schnellste Auto zu haben. Je nach Streckenlayout, Wetter und Umsetzung hätten alle vier Topteams realistische Chancen. Mercedes hatte die ersten sechs Rennen der Saison gewonnen.
Die Zahlen stützen das: Im Schnitt der Qualifyings von Ungarn bis Singapur fehlten Mercedes 0,162 Sekunden auf die Pole, Ferrari 0,277, McLaren 0,283 und Red Bull 0,339. Ohne Baku liegen Ferrari (0,184), Mercedes (0,189) und McLaren (0,191) praktisch gleichauf, Red Bull folgt mit 0,233 Sekunden.
Laut Formula1.com bringt McLaren in Austin weitere Neuteile, während Mercedes noch dabei ist, das in Malaysia eingeführte Update zu verstehen. Max Verstappen, Vorjahressieger in Austin, gewann zuletzt in Malaysia und Singapur. WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli (340 Punkte) könnte schon am Sonntag Weltmeister werden – dafür muss er gewinnen und Teamkollege George Russell (238) darf höchstens Neunter werden.
