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Teurer Speicher holt DDR4 zurück: Gigabyte bestätigt neue Intel-Prozessoren

Neue „Raptor Lake Next“-Chips für den Sockel LGA1700 sollen Anfang 2027 kommen und auch mit günstigerem DDR4-Speicher laufen – während DDR5-Preise steigen.

Symbolbild: Ein Intel-Prozessor Core i5-13600KF neben einem LGA1700-Sockel

Symbolbild · Foto: Pathfinbird / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Der Mainboard-Hersteller Gigabyte hat bestätigt, dass er eine neue Prozessorserie von Intel für den Sockel LGA1700 unterstützen wird, wie das Technikportal WinFuture berichtet. Die als „Raptor Lake Next“ bezeichneten Chips sollen Anfang 2027 erscheinen und auf allen Gigabyte-Platinen mit B760- und H610-Chipsatz laufen. Intel selbst hatte zuvor angedeutet, Raptor Lake noch mehrere Jahre anzubieten.

Hintergrund sind die stark gestiegenen Speicherpreise. Die Nachfrage von KI-Rechenzentren hat DDR5 deutlich verteuert; auch DDR4 ist teurer geworden, bleibt aber erheblich günstiger. Laut WinFuture kostet ein 32-GB-Kit DDR4 ab etwa 230 Euro, dieselbe Kapazität in DDR5 mindestens das Doppelte. Weil LGA1700-Boards auch mit DDR4 arbeiten, können Nutzer den Prozessor tauschen, ohne neuen Speicher zu kaufen.

Der Sockel LGA1700 ist seit 2021 im Einsatz, entsprechend viele Boards sind im Umlauf. In Spielen ist DDR5 meist nur um bis zu etwa zehn Prozent schneller als DDR4. Berichten zufolge plant Intel zudem neu aufgelegte Alder-Lake-Prozessoren; bestätigt ist das nicht.

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