„Order of the Sinking Star“ im Test: Riesiges Rätselspiel vom „Braid“-Macher
Jonathan Blows neues Spiel mit über 1.000 Schiebe-Rätseln überzeugt die Kritik: OpenCritic-Schnitt 83, GameSpot vergibt 8/10. Bemängelt werden die schwache Story und die schiere Größe.
Foto: Official GDC / Wikimedia Commons, CC BY 2.0 (zugeschnitten und skaliert)
Trailer: YouTube · PlayStation · youtube.com
Wertung der Kritik
Wertungen: OpenCritic 83 · GameSpot 8/10
- Plattformen
- PS5 · Switch 2 · PC
- Studio
- Thekla
- Release
- 08.10.2026
+ Stärken
- Viele clevere Mechaniken halten das Blöckeschieben frisch
- Saubere Rätselführung, die Regeln gut vermittelt
- Großzügige Rückspulfunktion spart Frust
- Mehr als 1.000 Rätsel – enormer Umfang
– Schwächen
- Dünne, wenig fesselnde Geschichte
- Mitunter überfordernd viele Regeln
- Größe wirkt manchmal wie Selbstzweck
- Oft nur ein Lösungsweg erlaubt
Fazit der Kritik
Ein fordernder, ideenreicher Rätselriese für Puzzle-Fans: Die meisten Kritiker sind begeistert, bemängeln aber Story und Umfang.
Zusammenfassung veröffentlichter Tests – Quellen unten.
Seit dem 8. Oktober ist „Order of the Sinking Star“ für PlayStation 5, Nintendo Switch 2 und PC erhältlich. Entwickelt hat das Puzzlespiel Thekla, das Studio von „Braid“- und „The Witness“-Schöpfer Jonathan Blow; Publisher ist Arc Games. Das Projekt war bei seiner Ankündigung auf den Game Awards im Dezember 2025 fast zehn Jahre in Arbeit. In der Draufsicht verschieben Spieler Blöcke auf einem Raster, laut Entwickler warten mehr als 1.000 Rätsel in einer frei erkundbaren Welt.
GameSpot vergibt nach rund 70 Spielstunden 8 von 10 Punkten. Vier Welten mit eigenen Regeln – etwa Spiegel, die Objekte teleportieren, oder über Wasser hüpfende Steine – werden nach und nach kombiniert, was immer neue Herausforderungen schafft. Gelobt werden die saubere Rätselführung und die großzügige Rückspulfunktion; kritisiert werden die dünne Geschichte, mitunter überfordernd viele Regeln und eine Größe, die manchmal Selbstzweck wirkt.
Auch Nintendo Life gibt 8/10 und nennt das Spiel fordernd und tief, bemängelt aber, dass oft nur ein Lösungsweg akzeptiert wird – und fragt, ob es für ein breites Publikum nicht zu schwer ist. Kritischer ist Push Square mit 6/10: Die Rätsel seien klug, doch das Spiel verliere durch seinen Umfang an Schwung, Figuren und Dialoge blieben blass. Bei OpenCritic liegt der Schnitt der Top-Kritiker bei 83, 85 Prozent der Kritiker empfehlen den Titel.
