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Rekordfunde an der Grenze: Zoll stoppt Lkw mit Schmuggelzigaretten bei Lesowo und Kulata

Allein in einem Lastwagen fand der Zoll 450.000 Schachteln Zigaretten im Wert von rund 1,8 Millionen Euro. Der Fahrer wurde festgenommen, die Behörden sprechen von einem beispiellosen Ergebnis.

Grenzübergang Kulata an der bulgarisch-griechischen Grenze (Archivbild)

Archivbild · Foto: Edal Anton Lefterov / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 (zugeschnitten und skaliert)

Bulgariens Zoll hat binnen weniger Tage an den Grenzübergängen Lesowo und Kulata Lastwagen mit großen Mengen unversteuerter Zigaretten gestoppt. Am 6. Oktober fanden Beamte in einem Lkw mit polnischem Kennzeichen, der aus Griechenland kam, rund 450.000 Schachteln Zigaretten im Wert von etwa 1,8 Millionen Euro. Am 8. Oktober folgte ein weiterer Lkw mit polnischem Kennzeichen, der große Mengen Zigaretten ohne bulgarische Steuerbanderole geladen hatte.

Der stellvertretende Leiter der Zollagentur, Stefan Bakalow, nannte das Ergebnis der gesamten Aktion für Bulgarien „beispiellos“. Der Fahrer des ersten Lkw, der nicht vorbestraft ist, wurde für bis zu 72 Stunden festgenommen; die Staatsanwaltschaft wollte Untersuchungshaft beantragen. Beide Übergänge liegen an der Grenze zu Griechenland und der Türkei.

Ihm wird nach Angaben der Bezirksstaatsanwaltschaft Blagoewgrad der Besitz verbrauchsteuerpflichtiger Waren ohne Banderole in großem Umfang vorgeworfen. Insgesamt wurden vier Ermittlungsverfahren eingeleitet. Für den Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung. Zur Menge im zweiten Lastwagen machten die Behörden zunächst keine Angaben.

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