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Perperikon hieß einst „Pergamon“ – sagt Archäologe Owtscharow

Zum Ende der Grabungssaison erklärt Grabungsleiter Nikolaj Owtscharow, die Felsenstadt in den Rhodopen habe in der frühen Antike Pergamon geheißen. Er stützt sich auf Karten des Ptolemäus.

Die Felsenstadt Perperikon in den Ostrhodopen (Archivbild)

Archivbild · Foto: Nenko Lazarov / Wikimedia Commons, CC BY 2.5 (zugeschnitten und skaliert)

Die Felsenstadt Perperikon in den Ostrhodopen hat in der frühen Antike nach Ansicht ihres Ausgräbers „Pergamon“ geheißen. Das erklärte Professor Nikolaj Owtscharow, der die Forschungen an der Stätte leitet, am letzten Tag der diesjährigen Grabungssaison. Er verweist auf Karten des römischen Geografen Claudius Ptolemäus aus dem 2. Jahrhundert, die am Mittellauf der Arda eine Stadt dieses Namens verzeichnen.

Auf allen diesen Karten gebe es eine Stadt im Herzen der Rhodopen, sagte Owtscharow. Er habe die Hypothese bereits vor rund 20 Jahren aufgestellt; die großen Funde an der Stätte stützten sie nun. Eine größere Stadt als Perperikon werde man in den Rhodopen nicht finden, so der Archäologe.

Die Zuordnung stützt sich nach dem Bericht von BNT auf die antiken Karten und die Funde an der Stätte. Eine Inschrift mit dem Namen wird darin nicht erwähnt. Mit der Bekanntgabe endete die diesjährige Grabungssaison an der Stätte.

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