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Anthropic reicht Börsenprospekt ein: Claude-Entwickler will als „ANT“ an die Nasdaq

Im ersten Halbjahr 2026 setzte Anthropic laut Berichten über den Prospekt 16,3 Milliarden Dollar um. Der Nettoverlust von 80,7 Milliarden geht überwiegend auf Buchungseffekte zurück.

Nasdaq MarketSite in New York (Symbolbild)

Symbolbild · Foto: ajay_suresh / Wikimedia Commons, CC BY 2.0 (zugeschnitten und skaliert)

Der KI-Konzern Anthropic hat am Montag bei der US-Börsenaufsicht SEC den Prospekt (Form S-1) für seinen geplanten Börsengang veröffentlicht. Die Aktien der Klasse A sollen am Nasdaq Global Select Market unter dem Kürzel „ANT“ gehandelt werden. Anzahl der Aktien und Preisspanne stehen nach Angaben des Unternehmens noch nicht fest; als führende Banken werden Goldman Sachs und Morgan Stanley genannt.

Laut Berichten über den Prospekt stieg der Umsatz des Claude-Entwicklers im ersten Halbjahr 2026 auf 16,3 Milliarden Dollar – nach 1,16 Milliarden im Vorjahreszeitraum und 4,6 Milliarden im gesamten Jahr 2025. Zugleich weist Anthropic bis Ende Juni einen Nettoverlust von 80,7 Milliarden Dollar aus, laut Yahoo Finance überwiegend aus Buchungseffekten; nach BetaNews entfallen rund 72,4 Milliarden auf die Neubewertung von Wandelanleihen und ähnlichen Instrumenten. Der operative Mittelzufluss war demnach positiv.

Für die kommenden Jahre hat sich Anthropic Medienberichten zufolge zu Rechenzentrums- und Cloud-Ausgaben in dreistelliger Milliardenhöhe verpflichtet, unter anderem bei Amazon und Google. Über eine Sonderaktie behalten die Mitgründer 50,1 Prozent der Stimmrechte. Erste Investorenpräsentationen könnten laut Berichten in der Woche ab dem 9. November beginnen.

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