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Starlink-Brand bei Sofia: Zwei Tatverdächtige in Duisburg festgenommen

Die Polizei in Duisburg hat zwei 19-jährige Deutsche gefasst, die mutmaßlich am 9. Oktober acht Starlink-Antennen bei Plana südlich von Sofia angezündet haben. Bulgarien will ihre Auslieferung.

Plana-Gebirge bei Sofia (Symbolbild)

Symbolbild · Foto: Gitanes232 / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Die beiden wegen des Brandanschlags auf Starlink-Antennen bei Sofia gesuchten Männer sind in Deutschland festgenommen worden. Wie die Nachrichtenagentur BTA und Mediapool unter Berufung auf die „Bild“ berichten, griff die Polizei in Duisburg die zwei 19-jährigen deutschen Staatsbürger bereits am Freitag auf. Sie wurden dem Amtsgericht vorgeführt; die Staatsanwaltschaft wollte demnach Auslieferungshaft mit Blick auf eine Überstellung nach Bulgarien beantragen.

Bei dem Feuer am 9. Oktober am Teleport bei Plana wurden nach Angaben der Ermittler drei von 18 Antennen völlig zerstört und fünf schwer beschädigt. Die Verdächtigen sollen am selben Tag als Touristen in einem Auto mit deutschem Kennzeichen über den Grenzübergang Kalotina eingereist und am Abend wieder ausgereist sein. Die Anklage in Abwesenheit wurde am 14. Oktober erhoben, danach folgte ein Europäischer Haftbefehl.

Bei einer Verurteilung wegen vorsätzlicher Brandstiftung drohen drei bis zwölf Jahre Haft. Die Pflichtverteidiger argumentieren, die maskierten Täter seien auf Videoaufnahmen nicht zu erkennen. Ein Motiv ist nicht belegt. Eine Verbindung zu einem Brand an einer Starlink-Station bei Warschau am 23. September ist nicht nachgewiesen.

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