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KI-Agenten in unter zwölf Stunden: Start-up Cathedral dringt in Anthropic-Systeme ein

Das von früheren DOGE-Mitarbeitern gegründete Sicherheits-Start-up Cathedral ist mit KI-Agenten in interne Systeme von Anthropic gelangt. Anthropic bestätigt einen begrenzten Zugriff.

Serverraum eines Rechenzentrums (Symbolbild)

Symbolbild · Foto: BalticServers.com / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 (zugeschnitten und skaliert)

Das erst wenige Monate alte Cybersicherheits-Start-up Cathedral ist nach eigenen Angaben mithilfe von KI-Agenten in weniger als zwölf Stunden in interne Systeme des KI-Unternehmens Anthropic eingedrungen. Das berichtete die Washington Post unter Berufung auf einen Berichtsentwurf. Gegründet wurde Cathedral von früheren Mitarbeitern der US-Effizienzbehörde DOGE.

Anthropic bestätigte, dass die Forscher auf einen „limited set“ von Vertriebs-, Personal- und IT-Systemen zugreifen konnten, darunter geschäftliche Kontaktdaten von Kunden und Partnern. Gespräche von Claude-Nutzern, Quellcode und Modellgewichte seien nicht betroffen gewesen. Cathedral spricht dagegen auch von Meeting-Protokollen, Gehaltsdaten und Slack-Nachrichten. Der Weg führte nach Darstellung von Cathedral über Lücken in Software von Drittanbietern; Anthropic widerspricht dieser Darstellung teilweise.

Anthropic wirft Cathedral vor, gegen die Regeln seines Bug-Bounty-Programms verstoßen zu haben, weil das Start-up das volle Ausmaß seiner Aktivitäten nicht offengelegt habe.

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