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Neue Exportregeln: China gibt DeepSeek und MiniMax für weltweite Nutzung frei

Die chinesischen KI-Firmen DeepSeek und MiniMax haben laut einem staatsnahen Medienkanal die Freigabe für die weltweite Nutzung ihrer Modelle erhalten – eine Woche nach Pekings Exportplänen.

Symbolbild: Logo des chinesischen KI-Entwicklers DeepSeek

Symbolbild · Foto: RoadMaster19 / Wikimedia Commons, CC BY 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Die chinesischen KI-Entwickler DeepSeek und MiniMax haben nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters die staatliche Genehmigung für die weltweite Nutzung ihrer KI-Modelle erhalten. Das meldete am Donnerstag Yuyuan Tantian, ein Social-Media-Konto, das dem Staatssender CCTV nahesteht. Eine offizielle Regierungsmitteilung nannte Reuters nicht; beide Unternehmen äußerten sich auf Anfrage zunächst nicht.

Hintergrund sind Exportkontrollen für 23 KI-Technologien, die China am 16. Oktober vorgeschlagen hat – darunter Modelle, KI-Agenten und Rechencluster. Erfasst werden soll auch der Einsatz von Modellen mit kontrollierten Technologien im Ausland. Das Handelsministerium betonte, die meisten KI-Technologien blieben exportierbar; für Open-Source-Exporte und für chinesische Firmen mit eigenen Rechenzentren im Ausland solle es vereinfachte Lizenzen geben.

In einem weiteren Beitrag am Freitag schrieb Yuyuan Tantian, Internetnutzer im Ausland hätten weitere chinesische Open-Source-Sprachmodelle aufgefordert, ebenfalls eine solche Freigabe zu beantragen. Peking will mit den Regeln den Abfluss von Technologien begrenzen, die es für die nationale Sicherheit als entscheidend ansieht.

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