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Oliveira kontert BMF-Kritik: „Hier ist der Gürtel – bringt ihn woanders hin“

Vor der Titelverteidigung gegen Diego Lopes bei UFC 335 will sich Charles Oliveira nicht auf eine reine Schlägerei festlegen lassen – notfalls verzichte er auf den BMF-Titel.

Charles Oliveira mit UFC-Gürtel (Archivbild)

Archivbild · Foto: Renan Silva / Wikimedia Commons, CC0 (zugeschnitten und skaliert)

Charles Oliveira hatte den BMF-Gürtel im März bei UFC 326 mit einem einstimmigen Punktsieg über Max Holloway gewonnen. Kritiker wie Nate Diaz, Conor McGregor und Khamzat Chimaev hielten ihm laut NY Fights vor, der Titel gehöre Kämpfern, die sich im Stand einen offenen Schlagabtausch liefern.

„Nicht einmal Gott konnte es allen recht machen – stell dir also mich vor“, sagte Oliveira laut NY Fights in einem Interview mit MMA Fighting. „Wenn ich mich auf einen Schlagabtausch einlasse und k.o. gehe, bin ich dumm, weil ich Jiu-Jitsu hätte einsetzen können. Wenn ich Jiu-Jitsu einsetze, ist es auch wieder Mist.“ Wenn es beim BMF-Kampf nur darum gehe, sich gegenseitig zu zerlegen, dann gelte: „Hier ist der Gürtel. Bringt ihn woanders hin. Dieser Gürtel ist nichts für mich.“

Er werde sein ganzes Repertoire nutzen, betonte der Brasilianer; zählen würden für ihn nur Sieg oder Niederlage im Kampfrekord. Am 12. Dezember verteidigt Oliveira den BMF-Titel im Hauptkampf von UFC 335 in Las Vegas gegen Diego Lopes, der dafür erstmals in der UFC im Leichtgewicht antritt.

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