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FIA-Chef Ben Sulayem: V8-Motoren sollen schon 2030 kommen – beschlossen ist nichts

Bei der Vorstellung des Afrika-GP in Kigali kündigte der FIA-Präsident die V8-Rückkehr ein Jahr früher als erwartet an. Autos sollen rund 80 Kilo leichter, Motoren deutlich billiger werden.

FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem auf dem Genfer Autosalon 2024 (Archivbild)

Archivbild · Foto: Matti Blume / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem hat die Rückkehr von V8-Motoren in die Formel 1 für die Saison 2030 angekündigt – ein Jahr früher als bislang erwartet. Bei der Präsentation des Großen Preises von Afrika in Kigali sagte er laut GPblog, der neue V8 werde 2030 eingeführt, Ruanda werde diesen Motor also schon bei seinem allerersten Rennen erleben. Er habe dafür die Unterstützung der Hersteller. Bisher war ein Wechsel erst 2031 im Gespräch, nach fünf Jahren mit dem aktuellen Reglement.

Ben Sulayem nannte auch konkrete Ziele: Die Autos sollen etwa 80 Kilogramm leichter werden, die Kosten für Forschung, Entwicklung und Antrieb um mindestens 50 Prozent sinken. Derzeit liegt das Mindestgewicht laut Motorsport-Total bei 768 Kilogramm. „Es geht um Klang, nicht um Lärm“, sagte er – und räumte ein, er solle das vielleicht noch gar nicht vor der Presse sagen.

Offiziell beschlossen ist das neue Motorenformat nicht: Eine Bestätigung von FIA, Formel-1-Management oder Herstellern gibt es laut Motorsport-Total bisher nicht, das Reglement muss laut GPblog noch vereinbart und abgestimmt werden. Seit 2014 fährt die Formel 1 mit 1,6-Liter-V6-Turbo-Hybridmotoren; seit 2026 kommt rund die Hälfte der Leistung aus der Batterie, was viele Fahrer kritisierten. Offen ist auch, ob die geplante Strecke in Bugesera bei Kigali 2030 fertig ist.

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