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Pitchfork: 7,6/10

Shabazz Palaces – „It's a Style Sport“ im Test: Afrofuturismus mit Selbstironie

Experimental Hip-Hop · Sub Pop · Release 23.10.2026

Ishmael Butler legt das achte Shabazz-Palaces-Album vor – aufgenommen in acht Tagen mit alten Weggefährten. Pitchfork vergibt 7,6 Punkte, Metacritic steht bei 79.

ALBUMBeim Abspielen wird das Video von YouTube (Google) geladen.

Foto: Joe Mabel / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Video zur Single: YouTube · Shabazz Palaces · youtube.com

Single: Ahh World (I Won The Alpha Bet)

Ishmael Butler, Mitgründer von Digable Planets, ist mit Shabazz Palaces seit Jahren einer der eigenwilligsten Köpfe des US-Hip-Hop. „It's a Style Sport“, am 23. Oktober bei Sub Pop erschienen, ist das achte Album des Projekts und der Nachfolger von „Exotic Birds of Prey“ (2024). Aufgenommen wurde es laut Label in acht Tagen in Seattles Hall of Justice Studios, mit Musikern, die zum Teil seit Jahren mit Butler spielen – darunter Schlagzeuger Kassa Overall, Saxofonist Carlos Overall und Bassist Evan Flory-Barnes. Produziert hat Butler zusammen mit Erik Blood.

Die zehn Songs reichen vom Opener „Ahh World (I Won The Alpha Bet)“ über „Jheri Curl Jump“ bis zu „Tongue In Chic“, einem New-Wave-R&B-Song, in dem Butler mit Humor über sein Dating-Leben sinniert. Pitchfork attestiert dem Album, es liefere „plenty of that signature haze, but it plants one foot on solid ground“ – also den typischen Nebel, aber mit einem Fuß auf festem Boden. Slant Magazine hebt hervor, wie viel Spaß Butler offenbar daran habe, sich über sich selbst lustig zu machen.

Ganz ohne Einwände bleibt die Platte nicht: Uncut findet, die Jams mäanderten zuweilen in „stoned whimsey“, Glide vermisst Konsistenz in der Tracklist, lobt aber die Fantasie. Unterm Strich ergibt sich ein Metascore von 79 – ein Album, das Butlers Afrofuturismus erdet, ohne ihn zu verraten.

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