Rick Wakeman – „Return To The Red Planet“ im Test: Zweite Reise zum Mars
Sechs Jahre nach „The Red Planet“ fliegt der Yes-Keyboarder erneut zum Mars – mit der English Rock Ensemble und einer Hommage an David Bowie.
Foto: Stéphane Gallay from Laconnex, Switzerland / Wikimedia Commons, CC BY 2.0 (zugeschnitten und skaliert)
Video zur Single: YouTube · Rick Wakeman · youtube.com
Single: Bowie's Vision
Rick Wakeman knüpft mit „Return To The Red Planet“ an sein Album „The Red Planet“ von 2020 an. Die meisten der neun Stücke sind nach Orten auf dem Mars benannt, etwa „The Jezero Crater“ oder „Noctis Labyrinthus“. Begleitet wird er von seinem English Rock Ensemble mit Lee Pomeroy (Bass), Dave Colquhoun (Gitarre) und Adam Falkner (Schlagzeug), Sängerin ist Mollie Marriott. Das Album erschien am 16. Oktober bei Madfish, unter anderem als CD mit Blu-ray samt Dolby-Atmos-Mix.
Wakeman hat sich nach eigenen Worten durch neue Daten und Fotos der Mars-Missionen inspirieren lassen: Es habe „einfach zu viel mehr über den Mars zu sagen“ gegeben. Philip Wilding von Classic Rock hört eher eine Liebeserklärung an den Planeten als ein Werk mit Biss, eine gediegenere Reise als beim Vorgänger – für Wakemans Verhältnisse „geradezu geschickt“.
Besonders hebt er „Bowie's Vision“ hervor: Zu Kirchenorgel und Chor stellt sich Sängerin Mollie Marriott vor, wie die Spiders from Mars auf die Erde herabsteigen. Wildings Schlusssatz: „What a trip.“
